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Biologisch-dynamisches Premium-Lammfleisch von der 1. DEMETER-Schäferei auf der Schwäbischen Alb

 

 

 

Kulturlandschaftspreis 2012

des schwäbischen Heimatbundes und des
Sparkassenverbandes Baden-Württemberg


Aus der Festschrift:  Bewahren, schützen und pflegen im Einklang mit der Natur.

Annette u. Torsten Sellenthin, 72531 Hohenstein-Bernloch (Kreis Reutlingen)

Landschaftspflege auf der Alb mit einer Schaf- und Ziegenherde, naturnahe Tierhaltung, Produktion hochwertiger Fleischprodukte.

Schäfer und Frau mit den Tieren

Gruppenbild für die Erhaltung der Wacholderheiden auf der Reutlinger Alb: Annette und Torsten Sellenthin mit ihrer Herde und den Altdeutschen Schäferhunden Ayla und Alwin. Alle zusammen garantieren die Produktion kulinarischer Spitzenprodukte.

 

 

Das Dilemma ist seit Jahrzehnten bekannt. Wir brauchen Schäferinnen und Schäfer, Schafe und Ziegen, wenn wir unsere traditionellen Weidelandschaften, die Wacholderheiden und andere Magerrasen für die Zukunft bewahren wollen. Andererseits ist die große Zeit der Wanderschäferei, die solche Weidelandschaften hervorgebracht hat, definitiv vorbei. Da kommen viele Dinge als Ursache zusammen. Es fehlen in unserer eng besiedelten Landschaft die einstigen Triebwege zu den Winterweiden und es findet sich kaum noch Bereitschaft zu einem solchen Wanderleben. Diese klassische Schäferei mit ihren bemerkenswerten Produkten erscheint kaum noch rentabel. Darum stimmt es hoffnungsvoll, jedes Jahr wieder unter den Bewerbungen um den Kulturlandschaftspreis auch Schäfereien zu finden, die trotz oder gerade gegen diese schlechten Voraus-setzungen ein Betriebskonzept entwickelt haben, das in die Zukunft weist und beides ermöglicht:

dem Schäfereibetrieb ein zumindest einigermaßen sicheres Auskommen zu ermöglichen und einen ganz wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft zu leisten.

 

Annette und Torsten Sellenthin sind den Weg der Premium-Produktion gegangen. Mit ihren Tieren – etwa 180 Mutterschafen, 25 Ziegen, ihren altdeutschen Hütehunden und einem normannischen Esel – produzieren sie unter ihrem Markenlogo Hohensteiner Weidelamm zertifizierte Bio-Produkte, seit wenigen Monaten in Demeterqualität. Damit finden sie ihren Markt in einem gehobenen und gesuchten Segment, neben der regionalen Direktvermarktung zum Beispiel auch auf der Speisekarte des ersten und einzigen Bio-Hotels in Baden-Württemberg, in Ehestetten mitten im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Natürlich ist das Biosphärengebiet als touristisches Zugpferd ein Pluspunkt für die Rentabilität des Betriebes, der auch dazu beiträgt, die Idee des Biosphärengebietes umzusetzen – nämlich Leben und Wirtschaften im Einklang mit Landschaft und Natur.

 

Doch warum sind die Produkte der Familie Sellenthin Bioprodukte und was macht sie so besonders hochwertig? Neben manchem anderen vor allem eines: Die Weidegründe der Herde sind ausschließlich Wacholderheiden auf der Reutlinger Alb mit ihrer kräuterreichen, gesunden Vegetation. Die 68 ha Weidefläche verteilen sich auf 15 meist hängige und unter Naturschutz stehende Heiden, die in enger Absprache und im Vertragsverhältnis mit der Naturschutzverwaltung zweimal jährlich beweidet werden. Gekoppelt wird in mobilen Weidezäunen, die jedes Mal auf- und abgebaut werden.

 

Das Winterfutter liefern etwa 7 ha zusätzliche Magerrasen, die sich ebenfalls durch eine kräuterreiche und gesunde Vegetation auszeichnen. Auf Zufütterung mit Kraftfutter wird verzichtet; auch die Lämmer bleiben so lange bei den Müttern, dass nicht zugefüttert werden muss. So wachsen sie zwar langsamer heran, aber in entsprechender Qualität! Ihr Konzept, nämlich die Landschaft der Schwäbischen Alb mit Tieren zu pflegen und zu erhalten, vermittelt Familie Sellenthin immer wieder auch Gruppen, Schulen und anderen Interessenten, für die sie Führungen nach dem Motto Einen Tag unterwegs mit dem Schäfer anbieten.

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